Das freie Druckertreiberpaket „Gutenprint“ ist in einer neuen Version erschienen. Die Version 5.2.3 ist ein weiteres Update zur stabilen 5.2-Version von Ende Oktober, die somit u.a. mittlerweile folgende Verbesserungen enthält:

5.2:

  • Farbkorrektur wird nun im Ausgabe-Standardmenü angezeigt anstatt bei den erweiterten Optionen
  • verbesserter Postscript-Treiber (inkl. korrigiertem CMYK-Input)
  • Der GIMP-Treiber enthält mehr Optionen für Epson-Drucker
  • Diverse Verbesserungen von Epson- und Canon-Druckertreibern
  • Eine Vielzahl neuer Epson und Canon-Drucker wurde hinzugefügt.

5.2.2:

  • Korrigierte Epson-Treiber EPSON Stylus CX4100, EPSON Stylus CX4200, EPSON Stylus CX4700, EPSON Stylus CX4800, EPSON Stylus CX5700, EPSON Stylus CX5800, EPSON Stylus CX7700, EPSON Stylus CX7800, EPSON Stylus DX4200, EPSON Stylus DX4250, EPSON Stylus DX4800, EPSON Stylus DX4850, EPSON PX A650

5.2.3:

  • Erste vorläufige Unterstützung für „Canon PIXMA iP4600″
  • Unterstützung für „Canon MULTIPASS MP220″
  • Korrigierte Epson-Treiber EPSON Artisan 700, EPSON Artisan 800, EPSON BX300F, EPSON EP-801A, EPSON EP-901A, EPSON EP-901F, EPSON ME 300, EPSON ME Office 360, EPSON PX-401A, EPSON Stylus NX100, EPSON Stylus NX105, EPSON Stylus Photo PX700FW, EPSON Stylus Photo PX800FW, EPSON Stylus Photo TX700W, EPSON Stylus Photo TX800W, EPSON Stylus S20, EPSON Stylus SX100, EPSON Stylus SX105, EPSON Stylus T20, EPSON Stylus TX100, EPSON Stylus TX101, EPSON Stylus TX102, EPSON Stylus TX103, EPSON Stylus TX105, EPSON Stylus TX106, EPSON Stylus TX109, EPSON TX300F

Diese Neuerung scheinen sich also für einige Canon und Epson-Nutzerinnen echt zu lohnen. Auf Ubuntu 8.04 LTS gibt es diese Gutenprint-Version nicht. Dazu müsste dann z.B. die experimentellere Version 8.10 oder ein anderes Linux wie OpenSUSE 11.1 verwenden werden.

Neues OpenOffice.org 3.0

Oktober 16, 2008

Eine wichtige neue Veröffentlichung auf de.openoffice.org.

http://www.pro-linux.de/news/2008/13318.html
http://www.golem.de/0810/62884.html

Insbesondere:
  • Support für MS Office 2007 verbessert
  • Base Datenbank endlich stabil
  • Bunte, nette Notizen
  • Mac Support
  • PDF bearbeiten
  • Tabellenkalkulationsdateien können gleichzeitig von mehreren Usern bearbeitet werden

uvm.

GIMP 2.6.0

Oktober 2, 2008

Endlich ist es so weit: Ein neues GIMP ist da. GIMP 2.6. GIMP ist DAS freie Bildbearbeitungsprogramm for Linux (aber auch Windows) Und hier gibt es mehr dazu:

  • Pro-Linux.de schreibt: Mit der Veröffentlichung der ersten stabilen Version von GIMP 2.6 haben die Entwickler ein weitgehend überarbeitetes Programm vorgestellt, das sich vor allem auf eine einfachere Bedienung und neue Funktionen konzentriert
  • Golem titelt: Gimp 2.6 erschienen
  • Und sogar Mac Life fühlt sich bemüßigt zu berichten: GIMP greift Photoshop an („Die Entwickler von GIMP haben sich häufige Beschwerden zu Herzen genommen und besonders die Benutzeroberfläche aufgeräumt. Um die Bedienung zu vereinfachen wurde beispielsweise die Werkzeugleiste mit der Menüleiste verschmolzen und ein permanentes Bildfenster implementiert.“)

Ein wichtiger Schritt vorwärts für GIMP, aber auch Linux. An GIMP arbeiten nur wenige Entwickler und daher geht der Fortschritt auch eher langsam. Dennoch ist beeindruckend was man bisher geschaffen hat. Wer die nächste stabile Version auf Linux unbedingt ausprobieren will, dem sei Mandriva 2009.0 empfohlen, das am 9. Oktober (also in wenigen Tagen) herauskommen wird. Wer lieber auf Ubuntu setzt muss noch bis zum 30. Oktober warten.

PS: Oh und irgend so ein Youtube Kid hat einen Video darüber gemacht.

Neuer VLC Media Player 0.9

September 24, 2008

Mitlerweile  schon Version 0.9.2: Der neue VLC Video Player bietet eine neue grafische Schnittstelle und vielen weiteren Verbesserungen und Änderungen.

An diesem Tage werden die Erfolge von Free/Libre Open Source Software (FLOSS) gefeiert. Auch in einigen Städten Deutschlands. Mehr dazu auf der Seites des SFD.

Wine 1.0 erschienen

Juni 17, 2008

Mit Wine kann man viele Windows-Programme unter Linux zum Laufen bringen. Die Entwicklung bis hin zuer Version 1.0 dauerte 15 Jahre. Mehr dazu bei Golem.de .

KDE 4.0.3

April 3, 2008

Mit KDE 4.0.3 ist eine weitere Verbesserung des neuen KDE4 erschienen. Diesmal mit zusätzlichen Lernprogrammen und ein Programm das einem helfen soll Pausen einzulegen um das RSI-Syndrom zu vermeiden.

Mehr in der Meldung von Golem.de.

KDE4 erschienen

Januar 11, 2008

Was lange währt wird endlich gut? Wir sind gespannt – KDE4, das erste Major Release nach vielen Jahren. Da das ganze noch ganz frisch ist gibt es im Moment noch nichts auf kde.de aber bestimmt sehr bald.

Verbesserungen:

  • Hardware Support
  • Phonon Multimedia Framework
  • Plasma Desktop Shell
  • und das Aussehen und Verhalten
  • Ich möchte KDE 4 gerne mal testen und werde dann über meinen Eindruck schreiben.

Mehr Links:

    Angenommen Sie finden Linux interessant und wollen einen der Freien Desktops nutzen anstatt Windows oder Mac: Was ist zu tun? Zunächst einmal sehen Sie sich vielleicht vor dem Problem, das es über 350 verschiedene Distributionen gibt. Ich kann Sie beruhigen: Die meisten sind nicht interessant für Sie. Interessant sind Distributionen, die:

    1. Ggf. ihren speziellen Ansprüchen am meisten entgegen kommen
    2. Geringe Systemanforderungen haben und somit auch auf altersschwachen Rechnern laufen
    3. und das ist wohl auch die wichtigste Kategorie: Populäre Distributionen mit einem gewissen Namen.

    Zu 1. und 2. schreibe ich jetzt nicht so viel. Die meisten werden also nach Kategorie 3-Distributionen suchen. Hier eine Liste:  Ubuntu, Fedora, Debian, OpenSuse, PCLinuxOS, Mint, CentOS, Arch Linux.

    Einen Anhaltspunkt kann Ihnen Distrowatch mit seinen Statistiken liefern. Nehmen Sie diese Statistiken aber keinesfalls zu ernst. Dort ist z.B. PCLinuxOS und Sabayon sehr beliebt. Dies liegt aber zu einem Großteil schon alleine daran, das viele Leute wissen wollen, warum die so gut bewertet sind (denn hier werden Klicks gezählt), zum anderene ziehen diese Distributionen offenbar auch viele Nutzerinnen an, die alles ausprobieren wollen.

    Thema: Ubuntu – Ubuntu ist nicht wirklich wesentlich besser als die Liste der o.g. Distributionen. Es ist aber das populärste Linux zur Zeit, was vor allem an deren hervorragendem Marketing liegt. Aber bitte glauben Sie nicht an die Parolen „just works“ ! Die meiste Software – ob nun auf Linux oder anderswo funktioniert nicht „einfach so“ perfekt. Wenn Sie umstellen rechnen Sie mit Umstellungsproblemen. Die werden oft auch erst später kommen, wenn Sie versuchen alles das, was Sie auf Windows gemacht haben auch auf Linux zu machen. Geht aber nicht! Weil Linux weniger kann? Nein, weil Linux anders ist! Sie werden unter Linux Probleme haben, die Sie vorher nicht hatten – aber auch umgekehrt Sorgen los sein, die Sie seit Jahren plagen. Letztendlich bedeutet ein Freier Desktop unter Linux nicht im wesentlichen bessere Qualität sondern vor allem mehr Freiheit für Sie und auch weniger bzw. fast keine Sorgen mehr was Viren und Trojaner anbelangt – ein Problem, das unter Windows z.B. fast nicht lösbar ist, insbesondere wenn man keine Computerexpertin ist.

    Also Ubuntu oder nicht Ubuntu? Wenn Linux für Sie Neuland ist fangen Sie ruhig mit Ubuntu an. Vielleicht kommen Sie gut damit zu recht, sie werden damit auf jeden Fall einen höheren Anteil an Helfern finden als bei anderen Distributionen. Ansonsten, falls Sie eine befreundete Linux-Expertin haben die Ihnen etwas anderes ans Herz legt: Nehmen Sie es wahr, wenn das bedeutet, das Sie da auch ein wenig Support bekommen. Ich selbst habe bisher 10 verschiedene Distributionen durchprobiert bis ich bei meiner gelandet bin. Das müssen Sie nicht, ich bin da auch eher der Freak – aber Sie können immer noch mal wieder wechseln, wenn Ihnen das gewählte Linux nicht passt und werden dabei vermutlich noch gut die Daten übertragen können. Z.B. Wenn Sie alles im Open Document Format abspeichern. OpenOffice.org kann dies erzeugen und lesen – und das gibt es für jedes der genannten Linuxe. Auch Koffice (KDE) und Abiword (GNOME) können ODF schon recht gut lesen und schreiben. Auf jeden Fall ein Ende der Sackgasse Microsoft oder Apple.

    Dual Boot? Was das? Lange Zeit wurde empfohlen Windows und Linux parallel zu installieren um bei jedem Start wechseln zu können. Ich rate eher davon ab, weil 1.) Beides auf einer Festplatte kann ins Auge gehen, 2.) Es kann zu Datenverlusten kommen, 3.) Es gibt andere Lösungen.

    Ich würde Ihnen empfehlen:

    1. Sichern Sie alle Ihre Daten (DVD, zweiter Rechner, USB-Stick, oder wie auch immer)
    2. Legen Sie die Linux-Installations-DVD ein und folgen Sie dem vorgeschlagenen Weg, geben Sie Linux den gesamten Plattenplatz.
    3. Brauchen Sie unbedingt Windows? Dann besorgen Sie sich VMware Server und kreieren ein virtuelles Windows, das unter Linux läuft. Sie starten es dann wenn Sie es brauchen. Es wird langsamer laufen als zuvor, aber wenn Sie es seltener nutzen ist das nicht so ein großes Problem.

    Wenn Sie wirklich wechseln wollen, sollten Sie den großen Schritt wagen und nicht zurückblicken. Ich denke alles, was Sie dazu verleitet zu Windows zurückzuschalten macht Ihnen den Umstieg nur schwerer. Sollten Sie dennoch  „Dual-Boot“ machen wollen leisten Sie sich bitte eine Festplatte pro Betriebssystem, das macht es für Sie und den Bootmechanismus übersichtlicher. Noch Fragen?